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31.01.2011

Reisen nach Ägypten umbuchbar: Auswärtiges Amt verschärft Sicherheitshinweis

Strand in Ägypten

Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Ägypten, auch wenn die Badeorte bisher von den Unruhen verschont blieben.

Urlauber, die eine Reise nach Ägypten gebucht haben, können ihren Urlaub bei den großen Reiseveranstaltern kostenlos umbuchen. Seit sich die Situation in Ägypten am Wochenende weiter angespannt hat, bieten die Reiseveranstalter Thomas Cook, Tui und Rewe Touristik ihren Kunden an, ihren Urlaub ohne Extrakosten zu stornieren oder auf ein anderes Reiseziel umzubuchen. Außerdem sagten alle Veranstalter Ausflüge nach Kairo und Luxor bis zum 7. Februar ab.

Das Auswärtige Amt hat am Sonntag (30. Januar) seinen Sicherheitshinweis für Ägypten verschärft. Die Behörde rät nun von Reisen nach Ägypten und insbesondere in die großen Städte wie Kairo, Alexandria und Suez ab. In den Urlaubsorten am Roten Meer sei die Lage zwar ruhig, Reisende sollten sich jedoch gründlich zur Sicherheitslage am konkreten Zielort informieren.

Der Reiseveranstalter Tui bittet seine Kunden ebenfalls, Reisepläne nach Ägypten zu überdenken. Es könne nicht sichergestellt werden, dass die Situation in den Urlaubsorten am Roten Meer weiterhin ruhig bleibe. Kunden mit einer Anreise bis einschließlich 7. Februar könnten ihre Reise kostenlos umbuchen oder stornieren.

Auch Thomas Cook hat die Frist zur Umbuchung am Montagmorgen (31. Januar) verlängert. Urlauber, die eine Reise bis einschließlich 7. Februar gebucht haben, können diese ohne Extrakosten umbuchen oder absagen. Das gleiche gelte für den Ferienflieger Condor. Der Reiseveranstalter betonte, die Urlaubsorte Hurghada, Sharm El Sheikh, Marsa Alam und El Quseir seien nicht von den Demonstrationen betroffen. Allerdings seien wegen der Ausgangssperre Ausflüge nur eingeschränkt möglich.


Die Rewe Touristik empfiehlt ihren Kunden seit Montagmorgen ebenfalls, auf Ägypten-Reisen zu verzichten und verlängerte die Umbuchungs- und Stornierungs-Frist auf alle Reisen bis zum 7. Februar. Man wolle die Infrastruktur in Ägypten nicht noch zusätzlich belasten und halte es für besser, in den nächsten sieben Tagen keine Urlauber in das Land zu schicken. Die 3.100 Gäste, die bereits in Ägypten seien, könnten ihren Urlaub aber in Sicherheit zu Ende bringen.

Mehr zum Thema: Wenn Urlaub gefährlich wird: Das Auswärtige Amt schätzt die Lage ein

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Tags:Ägypten, Reiseveranstalter, Sicherheit

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