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29.11.2011

Olympische Spiele in London: Angst vor Verkehrschaos

Westminster London Themse

London bereitet sich auf die Olympischen Sommerspiele 2012 vor.

London ist Ausrichter der Olympischen Sommerspiele 2012 und steht nun vor einem großen Problem: Wenn zu den rund sieben Millionen Einwohner noch die erwarteten zwei Millionen Sportfans kommen, könnte das Verkehrssystem der Metropole leicht zusammenbrechen. Schon im ‚Normalzustand‘ ist Londons Verkehr berüchtigt. Motorfahrzeuge bewegen sich hier selten mit mehr als 17 Kilometern pro Stunde.

„Der nächste Sommer wird unglaublich verkehrsreich. Deshalb tun wir alles dafür, um London 2012 zu Spielen des öffentlichen Transports zu machen“, sagt Sebastian Coe, Chef des olympischen Organisationskomitees. Dabei wird besonders darauf geachtet, dass Feinstaubemissionen nicht überschritten werden und die Luft sauber bleibt.

Der Plan sieht vor, den öffentlichen Nahverkehr auszubauen um die Straßen zu entlasten. 8,2 Milliarden Euro steckt Transport for London (TfL) in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, 650 Millionen Euro trägt die ODA (Olympic Delivery Authority) dazu bei. Die Arbeiten laufen bereits seit 2005.

Insgesamt sollen zwölf verschiedene Zugverbindungen die Massen direkt ins olympische Zielgebiet bringen. Im neuen Bahnhof Stratford International halten sogar Eurostar-Züge und ein High-Speed-Shuttle mit dem Namen Olympic Javelin (Olympischer Speer).

Die Bahnsteige in bestehenden Bahnhöfen wurden für längere Züge mit mehr Passagieren erweitert. Bis zu 145.000 Zuschauer muss das Verkehrsnetz in olympischen Stoßzeiten zusätzlich aufnehmen – eine überschaubare Zahl angesichts von zwölf Millionen Fahrgästen, die Tag für Tag öffentlich transportiert werden.

In dem neuen Stadtteil am Fluss Lea entstanden zwölf Sportstätten inklusive des Olympiastadions. Viele Veranstaltungen finden also in fußläufiger Entfernung voneinander statt. So lassen sich nicht nur das Transportaufkommen, sondern auch die Sicherheitsmaßnahmen auf ein vernünftiges Maß beschränken

Motorisierte Besucher werden auf 350.000 Park&Ride-Parkplätze umgeleitet, von denen die meisten extra für die Sommerspiele entstanden sind. Draußen bleiben müssen auch 1200 der berühmten Black Cabs. Die Uralt-Taxis sind für mehr als 30 Prozent der Feinstaubemissionen in der Innenstadt verantwortlich. Deshalb werden diejenigen mit mehr als 15 Jahren auf dem Buckel in den Ruhestand geschickt.

Für den schnellen und sicheren Transport von Athleten, Offizielle und Medienvertreter wird BMW als Nachhaltigkeitspartner 4000 verbrauchsarme Fahrzeuge zur Verfügung stellen. Diesen wird auf allen wichtigen Straßen Londons eine Spur reserviert.

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Tags:London, Öffentliche Verkehrsmittel, Verkehr

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