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08.09.2010

Nur vorsichtige Entwarnung nach Erdbeben in Neuseeland

Neuseeland gibt nach dem Erdbeben in Christchurch leichte Entwarnung für Touristen, mahnt aber weiterhin zur Vorsicht. Die neuseeländische Zivilschutzbehörde rät, nicht unbedingt notwendige Reisen in die Region in und um Christchurch zu verschieben, um die Infrastruktur nicht zusätzlich zu belasten. Zudem bleibe der lokale Notstand in einigen Stadtteilen noch bis zum 15. September in Kraft, da noch nicht alle Bauten abschließend auf ihre Sicherheit überprüft worden seien. Teile der Innenstadt von Christchurch und des Vororts Kaiapoi sind weiterhin gesperrt.

Wie das neuseeländische Tourismusamt berichtet, hat der Christchurch International Airport seinen regulären Betrieb wieder aufgenommen. Die meisten Straßen seien wieder befahrbar und auch die Grundversorgung mit Wasser und Strom sei größtenteils gesichert. Allerdings wird dazu geraten, Trinkwasser mindestens drei Minuten lang abzukochen. Touristen, die eine Reise nach Christchurch planen, wird empfohlen, sich mit ihren Reiseveranstaltern in Verbindung zu setzen, bevor sie die Reise antreten.

Ein Erdbeben der Stärke 7,1 auf der Richterskala hatte die Stadt Christchurch und die umliegende Region Canterbury am Samstag erschüttert. Viele Straßen und Gebäude wurden dabei teilweise stark beschädigt. Im zentralen Geschäftsviertel von Christchurch sind derzeit laut Zivilschutzbehörde gut ein Drittel der Gebäude nicht oder nur eingeschränkt sicher. Über 280 Menschen hätten die letzte Nacht in Notunterkünften verbringen müssen. Die Schulen in Christchurch und Umgebung sind noch mindestens bis morgen geschlossen.

Zahlreiche schwächere Nachbeben sind inzwischen registriert worden. Wie die Zivilschutzbehörde meldet, ist auch die ganze Woche noch mit Nachbeben bis zur Stärke 6 zu rechnen.

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Tags:Neuseeland, Reisewarnung

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