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08.04.2011

Erdbeben in Japan: Neue AKW-Schäden

Nach dem Erdbeben in Japan am Donnerstag (7. April) ist aus allen drei Atomreaktoren in Onagawa Wasser ausgetreten. Das teilte der AKW-Betreiber Tohoku Electric Power mit. Das Wasser stammt zum Teil aus Becken mit abgebrannten Brennelementen. Auch an anderen Stellen des Kraftwerkes sei Wasser ausgelaufen. Zudem wurden druckkontrollierende Komponenten im Turbinengebäude von Reaktor 3 beschädigt, berichtete der japanische Fernsehsender NHK. Rund um das AKW sei aber keine erhöhte Strahlung gemessen worden.

Seit dem verheerenden Erdbeben vom 11. März war der Meiler abgeschaltet worden. Kaum vier Wochen nach dem heftigen Erdbeben in Japan kam es gestern erneut zu heftigen Erdstößen. Das Beben mit der Stärke 7,4 löste zahlreiche Brände aus und riss in der Stadt Sendai mehrere Lecks im Gasversorgungsnetz. Bahnverbindungen wurden unterbrochen, vereinzelt fielen Telefonnetze aus. Laut Berichten von NHK kamen drei Menschen bei dem Erdbeben ums Leben, mindestens 140 Menschen wurden verletzt.

Unterdes teilte der AKW-Betreiber Tepco mit, dass es in Fukushima durch das Nachbeben nicht zu neuen Schäden gekommen sei.


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Tags:Erdbeben, Japan

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