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14.12.2012

Mallorca: Ökosteuer soll Finanzkrise abwenden

Eurozeichen im Sand

Wer im kommenden Jahr auf die Balearen reisen will, sollte schonmal sparen

Auf den Balearen soll es ab 2013 eine neue Ökosteuer geben, die die finanziellen Verluste der letzten Jahre ausgleichen soll.  Die schlechte Wirtschaftslage und die hohe Arbeitslosigkeit, von ca. 25 Prozent, zwangen die mallorquinischen Regierenden zu diesem Schritt. Die Lösung sollen zusätzliche Steuern sein, die ungefähr 50 Millionen Euro pro Jahr einbringen werden. Doch in welchem Bereich kann man die Steuern noch heben?

Ab Sommer 2013, mit Beginn der Hauptsaison, wird es eine Getränkesteuer geben. Das bedeutet Plastikflaschen werden um 10 Cent teurer, Tetra-Paks um 7 Cent, Alkohol in Glasflaschen um 4 Cent und Dosen um 3 Cent. Theoretisch ist dieser Betrag von den Einzelhändlern zu begleichen. Diese jedoch leiten die neue Steuer gleich weiter an ihre Kunden. Auf diese Weise steigen die Lebenshaltungskosten in einem mallorquinischen Haushalt jährlich um 400 Euro. Die Kunden zahlen somit 30 Prozent mehr.

Auch die Steuer auf Mietwagen wird im Frühling 2013 angehoben. In Abhängigkeit zum Schadstoffausstoß werden 3,50 bis 9 Euro mehr verlangt. Das macht pro Kunde eine Erhöhung von 17 Prozent am Tag aus. Hinzu kommt, wer täglich mehr als 300 Kilometer fährt, zahlt nochmal drauf.

Die gestiegenen Benzinpreise tragen ebenso zum Ärger der Einwohner bei wie die Tatsache für übermäßigen Wasserverbrauch löhnen zu müssen. „Übermäßig“ wird hierbei von der Regierung definiert.  Die Reaktionen sind dementsprechend negativ. Die Mietwagenanbieter beschweren sich, weil die Verträge mit den Reiseveranstaltern in vielen Fällen schon getroffen sind. Daher sind sie nun gezwungen für den Mehrpreis aufzukommen. Viele ziehen es daher in Erwägung den Firmensitz zu verlagern, um die Steuer zu umgehen.  Sollte es dazu kommen, sind weitere Arbeitsplätze gefährdet.

Generell  fällt auf, dass die Ökosteuer wenig mit Öko zu tun hat. Ein Pfandsystem für Flaschen ist  nicht angedacht und die erhöhten Preise für Wasser und Benzin nützen ausschließlich dem Staat, da bei den derzeitig Leidtragenden wenig Spielraum besteht. Des Weiteren könnte es zu einem Rückgang von Touristen kommen, da diese auf andere Urlaubsdestinationen zurückgreifen. Sehr beliebt sind momentan die kanarischen Inseln, Dubai und Abu Dhabi, sowie Italien und seine Inseln.

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Tags:Balearen, Europa, Finanzen, Ibiza, Mallorca, Mittelmeer, Sommerurlaub, Spanien, Steuer, Wirtschaftskrise

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