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26.02.2013

Mallorca: Müllimporte gefährden Tourismus

Bucht auf Mallorca

Müllkippen gehören mittlerweile ebenso zu Mallorca wie malerische Landstriche

Im Urlaubsparadies der Deutschen, auf der größten Insel der Balearen, findet man derzeit immer mehr illegale Müllkippen. Als wäre das nicht genug, befürwortete die mallorquinische Regierung vor kurzem den Müllimport einiger EU-Länder.

Viele Urlauber bringen Mallorca mit Ballermann und überfüllten Stränden in Verbindung. Doch die Baleareninsel hat auch unbebaute, idyllische Landschaften, welche Umweltschützer mühsam vor großflächigen und unnötigen Baumaßnahmen retten konnten.

Vielen Einwohnern bedeutet das jedoch nicht viel. Müll wird zunehmend in der Natur abgeladen. Bei Wanderungen durch die Wälder Mallorcas sieht man nicht nur malerische Ausblicke, sondern immer häufiger auch kaputte Möbel und Elektrogeräte. Gerade plastikhaltige Objekte, die sich zwar auflösen, aber nicht verrotten, sind eine große Gefahr für die Umwelt. Sogar Medikamente und giftige Substanzen werden ohne Bedenken in einsamen Gegenden abgeladen.

Gegner sind selbstverständlich Umweltschützer, aber auch Touristen und Mitarbeiter aus dem Tourismusbereich, welche diese Branche dadurch gefährdet sehen. Sperrmüll kann auf Mallorca nur nach erfolgtem Antrag und gegen Bezahlung abgeholt lassen werden. Hohe Bußgeldstrafen sollen die illegalen Müllkippen nun aber dezimieren.

Doch die mallorquinische Regierung scheint den Müll zu brauchen. Müllimporte aus Großbritannien, Deutschland, Frankreich und weiteren EU-Ländern sollten in die Verbrennungsanlage nach Palma de Mallorca geliefert und dort vernichtet werden. Umweltschützer konnten die Einfuhr nun stoppen, da diese nicht nur schlecht für den Tourismus, sondern ebenfalls gesundheitsschädigend ist.

Tatsache ist jedoch, dass die Geschäfte mit dem Müll sehr ertragreich sind und somit Geld nach Mallorca bringen. Nichtsdestotrotz ist es eine Baustelle an der die mallorquinische Regierung arbeiten muss, um den Tourismus nicht zu verlieren.

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Tags:Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Mallorca, Müll, Müllimport, Müllverbrennung, Palma de Mallorca, Tourismus

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