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15.05.2012

Griechische Inseln: Ausfall der Fähren droht

Griechische Inseln Kos Hafen

In den Häfen der griechischen Inseln legen zukünftig vielleicht nur noch selten Fähren an.

Die Fähren zu den griechischen Inseln werden ab September womöglich seltener oder gar nicht mehr verkehren. Grund sind die gestiegenen Ölpreise und sinkende Passagierzahlen.

Die griechischen Fährbetreiber warnen davor, dass sie ab dem Herbst viele Fährverbindungen kürzen oder ganz streichen müssen. Wenn die Feriensaison vorbei sei, werde es schwierig sein, die Fähren noch kostendeckend zu betreiben.

Als Grund nennen die Unternehmen zum einen den gestiegenen Ölpreis. Der Treibstoff für eine konventionelle Fähre sei in den vergangenen zwei Jahren um 56,8 Prozent teurer geworden, der Preis für den Treibstoff, den Hochgeschwindigkeits-Fähren nutzen, sei sogar um 63 Prozent gestiegen. Der Betrieb der Fähren zu den kykladischen Insel werde dadurch in diesem Jahr um 2 Millionen Euro teurer werden, auf der Linie zwischen Pyräus und Kreta rechne man sogar mit Mehrkosten in Höhe von 2,6 Milliarden Euro.

Aufzufangen wären die gestiegenen Kosten nur durch einen Zuwachs bei den Passagierzahlen. Allerdings gehen diese eher zurück. Das Fährgeschäft in Griechenland sei 2011 bereits um 15 Prozent eingebrochen und auch 2012 erwarte man einen Rückgang um weitere 10 Prozent, so die Fährbetreiber.

Die Ticketpreise zu erhöhen, sei somit keine Option, da dadurch noch weniger Passagiere die Fähren zu den griechischen Inseln nutzen würden. Stattdessen sollen die Fähren langsamer und seltener fahren und Fährverbindungen zusammengelegt werden.

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Tags:Fähre, Griechenland, Griechische Inseln, Kreta, Rhodos, Santorin

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