Hotline: +49 (0)341 65050 83930 (8-23 Uhr)

Informieren sie sich schon heute über ihr nächstes Urlaubsziel! Interessante und informative Artikel rund um ihre liebsten Reisethemen...
30.12.2010

Deutscher Wetterdienst: Wetter war 2010 leicht unterkühlt und häufig extrem

Thermometer bei sehr kalten Temperaturen

Der Winter war sehr kalt, der Juli sehr heiß.

Sachsen war im Jahr 2010 das kälteste und nasseste Bundesland in Deutschland. Am wärmsten war es im Saarland, am trockensten in Berlin. Der Jahresrückblick des Deutschen Wetterdienstes zeigt, dass 2010 in punkto Wetter einige Extreme aufzuweisen hatte, trotz Klimaerwärmung war das Jahr jedoch erstmals seit 13 Jahren wieder etwas kühler als der Mittelwert.

Viel Regen und Schnee, etwas unterkühlte Temperaturen und ein normales Maß an Sonnenschein – das ist die Bilanz des Deutschen Wetterdienstes 2010. Mit einer Durchschnittstemperatur von 7,9 Grad war das Wetter 0,3 Grad kühler als der über viele Jahre ermittelte Mittelwert für Deutschland. Die leichte Abkühlung in Deutschland steht dem weltweiten Trend zur Erwärmung gegenüber: Weltweit war 2010 wieder ein besonders warmes Jahr.

Am kältesten war in Deutschland der schneereiche Dezember: Der letzte Monat des Jahres bot Tiefsttemperaturen von bis zu -24 Grad und war damit mehr als 4 Grad kälter als der durchschnittliche Dezember. Dafür glänzte der Juli mit extrem hohen Temperaturen von bis zu 39 Grad und war um 3,3 Grad wärmer als der Mittelwert.

Durchschnittlich sind im zu Ende gehenden Jahr in Deutschland 838 Liter pro Quadratmeter Niederschlag gefallen, das ist etwas mehr als der Mittelwert von 789 Litern pro Quadratmeter. Der Regen und Schneefall fiel jedoch einige Male besonders extrem aus, so dass an manchen Orten gleich an mehreren Tagen im August aber auch in den Wintermonaten die Grenze von 100 Liter pro Quadratmeter an einem Tag weit überschritten wurde.

Das Wetter zeigte sich 2010 normal sonnig: 1.522 Stunden Sonnenschein konnten die Deutschen durchschnittlich genießen. Am meisten bekamen die Bewohner der Greifswalder Oie, einer kleinen Insel vor Rügen, ab, auf dem Kahlen Asten im Sauerland blieb es dafür am häufigsten bewölkt.

Spitzenreiter beim schönen Wetter war im Jahr 2010 das Saarland. Mit einer Durchschnittstemperatur von 8,8 Grad lag das Bundesland im Südwesten wie so oft ganz vorne und erreichte den zweiten Platz bei der Sonnenscheindauer mit über 1.600 Sonnenstunden.

Sachsen hatte sowohl bei der Temperatur als auch bei den Niederschlägen das Nachsehen. Mit durchschnittlich 7,2 Grad war es hier über das Jahr gesehen am kühlsten und es gab mit insgesamt 719 Litern pro Quadratmeter den meisten Regen und Schnee. Zum Vergleich: Im trockensten Bundesland Berlin fielen insgesamt 633 Liter pro Quadratmeter.

Blog als RSS-Feed abonnieren

Tags:Deutschland, Wetter

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Thema