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18.04.2012

Rückflug vorverlegt: Schadenersatz vom Reiseveranstalter möglich

Flugzeug über den Wolken

Bringt der Rückflug die Reisepläne durcheinander, müssen Urlauber das nicht in Kauf nehmen.

Wenn der Rückflug aus dem Urlaub vom Reiseveranstalter um zehn Stunden nach vorne verlegt wird, können Urlauber dies als Reisemangel geltend machen. Wie der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden hat, haben Reisende in so einem Fall unter Umständen Anspruch auf Schadenersatz.

In einem am Dienstag (17. April) veröffentlichten Urteil entschied der BGH, dass Urlauber selbst einen passenden Rückflug buchen und die Kosten vom Reiseveranstalter einfordern können, wenn ihr ursprünglicher Flug zu weit vorverlegt wird. Allerdings müssten die Reisenden dem Veranstalter vorher mit einer „Abhilfefrist“ die Möglichkeit geben, einen geeigneteren Rückflug zu organisieren.

Zwei Urlauber hatten gegen ihren Reiseveranstalter geklagt, bei dem sie einen einwöchigen Türkei-Urlaub gebucht hatten. Ihr Rückflug war auf den Nachmittag angesetzt gewesen, wurde dann jedoch auf den frühen Morgen vorverlegt, so dass die Reisenden bereits um 1.25 Uhr das Hotel hätten verlassen müssen. Die Kläger buchten daraufhin selbst einen anderen Rückflug und trugen die Kosten vorerst selbst.

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Tags:Flugbuchung, Reisemangel, Reiseveranstalter

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