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29.11.2010

Verspätung auf der Fähre: Gleiche Passagierrechte wie bei Flug und Bahnfahrt

Faehrschiff in einem Hafen

In der EU gelten zukünftig neue Passagierrechte auf Fähren.

Wer mit einer Fähre reist, hat in Zukunft vergleichbare Rechte wie Bahn- und Flugreisende. Das Europäische Parlament hat neue Passagierrechte für Fähren verabschiedet, die den Reisenden beispielsweise Entschädigungen zusichern, wenn ihre Überfahrt sich verspätet oder ausfällt.

Ziel der Neuregelung ist es, einheitliche Rechte für alle Reisenden in der EU zu schaffen, egal mit welchem Verkehrsmittel sie unterwegs sind.

In Zukunft haben Passagiere einer Fähre das Recht auf eine Entschädigung von 25 bis 50 Prozent des Ticketpreises, wenn ihr Schiff sich um mehr als 90 Minuten verspätet oder die Überfahrt ganz entfällt. Außerdem müssen die Fährbetreiber die Fahrgäste bei unvorhergesehen langen Wartezeiten mit Snacks und Getränken versorgen und gegebenenfalls eine Übernachtungsmöglichkeit organisieren und bezahlen.

Für mobilitätseingeschränkte Passagiere muss das Fährpersonal in Zukunft eine kostenlose Unterstützung an den An- und Abfahrtsstellen und während der Überfahrt anbieten. Zudem sind Fährbetreiber verpflichtet, ihre Passagiere ausreichend zu informieren und Beschwerdestellen einzurichten, an die sich die Fahrgäste bei Problemen wenden können.

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Tags:EU, Fähre, Passagierrechte

2 Antworten zu “Verspätung auf der Fähre: Gleiche Passagierrechte wie bei Flug und Bahnfahrt”

  1. Vissle sagt:

    Ich halte das für bedenklich – vermutlich geht das auf Kosten
    von Sicherheit.
    Beispiel: Fähre konnte wegen ablandigem Wind nicht
    in Livorno einlaufen und hat einige Stunden vor der Küste
    gekreuzt.

  2. xxx sagt:

    Das wird mit der höheren Gewalt-Regelung analog zu den Fluggastrechten ausgeschlossen. Allerdings finde ich bei den EU-Rechten bedenklich, dass bei höherer Gewalt die Kosten für Betreuungsleistungen vom Unternehmen getragen werden müssen. Übernimmt der Staat dann die Kosten, wenn aufgrund Glatteis die Autobahnen nur vermindert nutzbar sind und ein Geschäftsmann seinen Termin verpasst? Denn schlussendlich ist der Staat Betreiber der Autobahnen.

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