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07.06.2011

DB: Keine Entschädigung bei defekter Klimaanlage im Zug?

ICE-Züge in einem Bahnhof

Sauna im Zug: Wer freiwillig aussteigt riskiert die Entschädigung. Foto: Deutsche Bahn AG.

Die Deutsche Bahn hat bei sommerlichen Temperaturen immer wieder Probleme mit den Klimaanlagen ihrer Züge. Wer wegen Überhitzung jedoch freiwillig den Zug verlässt, hat rein rechtlich keinen Anspruch auf Entschädigung oder Ersatz.
Die dpa berichtet, dass eine defekte Klimaanlage nicht als Entschädigungsgrund in den Fahrgastrechten der Deutsche Bahn festgeschrieben ist. Heinz Klewe, Geschäftsführer der Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (soep) in Berlin „geht aber davon aus – und so hat es die Bahn angekündigt -, dass es eine Kulanzzahlung geben wird.”
Nur wer den Zug auf Anraten des Schaffners verlangt und daraufhin einen späterenZug nehmen muss, kann über die Verspätungsregelung eine Entschädigung von 25 Prozent des Fahrpreises einfordern.
Passagiere, die freiwillig aussteigen, sollten sich, so rät Karl-Peter Naumann vom Fahrgastverband Pro Bahn, die unangenehme Situation im Abteil vom Schaffner schriftlich bestätigen zu lassen. So könnten auch sie unter Umständen über die Verspätungsregelung an eine Entschädigung kommen.

Auch am Sonntag (5. Juni) hatten bundesweit wieder etwa 20 Züge wegen kaputter Klimaanlagen Verspätung, etliche Passagiere mussten umsteigen. Betroffen waren Intercity-Züge, Eurocity-Züge und ICE.

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Tags:Bahnreise, Deutsche Bahn, Entschädigung

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