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18.10.2011

Urteil: Kein Schadensersatz bei fehlerhaften Schnäppchen

Urteil_Hammer

Bei fehlerhafter Auspreisung einer Reise steht dem Kunden kein Schadensersatz zu.

Buchen Kunden eine Pauschalreise, die aufgrund falscher Auspreisung besonders günstig ist, können sie nicht auf der Buchung bestehen. Der Veranstalter muss den Reisevertrag nicht erfüllen. Das hat das Amtsgericht München entschieden.

Im vorliegenden Fall hatte der Kläger online eine elftägige Pauschalreise nach Dubai für zwei Personen gebucht, die 1392 Euro kosten sollte. Der tatsächliche Preis betrug aber 4726 Euro. Als der Kunde die Reise nicht zu dem Schnäppchenpreis bekam, reichte er klage ein und verlangte eine Ersatzreise sowie Schadensersatz wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit. Das Amtsgericht München wies die Klage ab und begründete seine Entscheidung damit , dass der Kläger hätte erkennen müssen, dass ein offensichtliches Missverhältnis zwischen Preis und Leistung bestand und deshalb ein Irrtum vorlag. Darüber hinaus sei ein Anspruch auf eine Ersatzreise ohnehin nicht gegeben, allenfalls auf finanziellen Ausgleich.

Amtsgericht München: Aktenzeichen 136 C 6277/09

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Tags:Amtsgericht, Pauschalreise

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