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06.07.2011

Reisewarnungen für Homosexuelle

zwei Männer
Die Bundesregierung prüft ihre Reisehinweise für Homosexuelle.

Die Bundesregierung überprüft derzeit ihre Reise- und Sicherheitshinweise für Homo- und Transsexuelle.
Die Grünen hatten in ihrer Anfrage kritisiert, dass das Auswärtige Amt bei mindestens 30 Staaten, in denen Homosexualität strafrechtlich verfolgt würde, keine entsprechenden Hinweise gibt. Derzeit verzeichnet das Auswärtige Amt 55 Staaten mit Informationen über mögliche strafrechtliche Verfolgung homosexueller Handlungen. Darunter sind Länder wie Ägypten, China, Jamaika und Syrien sowie etliche afrikanische Staaten. Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Pakistan oder die Karibik- und Pazifikinseln wie Barbados und Trinidad und Tobago sind jedoch nicht mit entsprechenden Hinweisen versehen.

Als Reaktion auf die Grünen-Anfrage wurden, nach Angaben der taz, „alle deutschen Botschaften erneut angeschrieben, um zu prüfen, ob in den vergangenen zehn Jahren deutsche Reisende aufgrund ihrer Homo- oder Transsexualität in Haft genommen oder mit Geldstrafen belegt wurden.“

Seit 2007 seien der Bundesregierung zehn Fälle bekannt, bei denen deutsche Urlauber wegen des Verdachts auf homosexuelle Handlungen im Ausland festgenommen wurden.

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Tags:Auswärtiges Amt, Homosexuelle, Reisehinweis

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