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08.12.2011

Luftverkehrsabgabe: Billigflieger im Sturzflug

Papierflieger aus Geldschein

Der Markt für Billigflieger bricht ein.

Billigflieger haben in diesem Jahr in Deutschland an Boden verloren. Die Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) „Low Cost Monitor 2011“ hat herausgefunden, dass die Zahl der günstigen Flugverbindungen zwischen Sommer 2010 und Sommer 2011 um mehr als elf Prozent gesunken ist.

Im Sommer 2010 gab es 19 Billig-Fluggesellschaften in Deutschland, die insgesamt mehr als 5.400 Flüge pro Woche anboten.Ein Jahr später bot die gleiche Anzahl von Fluggesellschaften nur noch rund 4.800 Flüge an. Das ist ein Rückgang von mehr als elf Prozent. Außerdem sank der Anteil der Billigflieger am Reisemarkt in Deutschland zuletzt um zwei Prozent.
Als Grund hierfür gilt die zu Jahresbeginn eingeführte Luftverkehrsabgabe. Durch die im Januar in Deutschland eingeführte Steuer erhöhten sich die Preise für Flugtickets um 8 Euro auf der Kurzstrecke, 25 Euro auf mittleren Entfernungen und 45 Euro auf der Langstrecke, erklärt das DLR. Die Airlines würden die meisten Kosten zwar an die Kunden weitergeben. Doch gerade im Billigsegment ist das schwierig, sodass sich manche Strecken nicht mehr lohnten.

Mit einem schrumpfenden Billigflugmarkt sei Deutschland die Ausnahme in Europa, denn in anderen europäischen Ländern sei der Billigflieger-Markt zuletzt gewachsen.

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Tags:Billigflieger, Deutschland, Luftverkehrssteuer

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