Hotline: +49 (0)341 65050 83930 (8-23 Uhr)

Informieren sie sich schon heute über ihr nächstes Urlaubsziel! Interessante und informative Artikel rund um ihre liebsten Reisethemen...
05.11.2012

Körperscanner: Ein zweiter Versuch an deutschem Flughafen

Piktogramm

Der Bodyscanner soll Nichtmetallwaffen und Sprengstoffe sichtbar machen

Der Begriff „Nacktscanner“ wird oft simultan verwendet, hat aber mit dem eigentlichen Vorgang nichts zu tun. Körperscanner dienen dazu verdächtige Objekte wie Nichtmetallwaffen oder aber Sprengstoffe (in Pulverform oder als Flüssigkeit) sichtbar zu machen. Man erhält ausschließlich Konturen des Körpers als Piktogramm, die durch die Terahertzmethode sichtbar gemacht werden. Von einem „Nacktscanner“ kann also nicht die Rede sein.

Dies ist nun bereits der zweite Versuch. Über 10 Monate wurden die Bodyscanner 2010 erstmalig im Flughafen Hamburgs getestet und letztendlich als nicht geeignet befunden. Bei einer Fehlerquote von 54%, die sich aus zahlreichen Fehlalarmen zusammensetzte, wurde auf die Geräte verzichtet. Sogar bei Schweißflecken, Kleiderfalten, Reißverschlüssen und Körperfett schlugen die Systeme Alarm.  Zeitaufwändige, manuelle Nachkontrollen waren die Folge.

In den USA gehören Bodyscanner vielerorts längst zur Kontrollprozedur dazu. Heute seien die Scanner ausgereifter und ein zweiter Testlauf soll beginnen. Der Präsident der Bundespolizei D. Romann gab an, getestet werden soll an einem großen deutschen Flughafen wie dem Münchener Airport mit zwei oder drei Scannern. Es bleibt jedoch abzuwarten mit welcher Resonanz die Geräte diesmal angenommen werden.

Blog als RSS-Feed abonnieren

Tags:bodyscanner, bundespolizei, Flughafen München, Körperscanner

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Thema