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29.10.2010

Bundestag beschließt Flugticketsteuer

Die sogenannte Flugticketsteuer ist beschlossene Sache. Der Bundestag hat gestern die Luftverkehrsabgabe als Teil des Sparpakets der Bundesregierung verabschiedet. Bei Abflügen in Deutschland ab dem 1. Januar wird dadurch eine Abgabe von acht Euro bei Kurzstreckenflügen fällig. Bei Mittelstreckenflügen beträgt die Steuer 25 Euro, für Langstrecken müssen 45 Euro gezahlt werden.

Die Steuer wird bereits seit September bei Buchungen von Flügen im nächsten Jahr erhoben. Mit dieser Regelung wollte die Bundesregierung verhindern, dass vor dem Jahresende Hamsterkäufe getätigt werden, um die Steuer zu umgehen.

Die Fluggesellschaften und Reiseveranstalter gehen unterschiedlich mit der Flugticketsteuer um. Die Lufthansa sowie Air Berlin geben die Steuer direkt an die Kunden weiter und schlagen den jeweiligen Betrag auf die Ticketpreise auf. Einige Billigflieger wie Ryanair oder Easyjet übernehmen in manchen Fällen die Steuer anteilig oder gesamt, um bestimmte Aktionspreise halten zu können. Reiseveranstalter wie die TUI oder Thomas Cook hingegen erheben zusätzlich zur Flugticketsteuer weitere neue Gebühren. Diese werden mit dem erhöhten Verwaltungsaufwand begründet.

Die Flugticketsteuer ist insbesondere in der Luftverkehrsbranche umstritten, da man befürchtet, dass viele deutsche Fluggäste auf Flughäfen in den Nachbarländern ausweichen werden. Die großen Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin haben bisher allerdings noch keine Veränderungen im Reiseverhalten ihrer Kunden beobachtet. Der Billigflieger Ryanair hat jedoch schon im Voraus ein Drittel seiner Flüge vom Flughafen Frankfurt-Hahn gestrichen. Diese Flüge seien durch die erhöhten Ticketpreise unrentabel geworden, lautete die Begründung.

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Tags:Fluggesellschaft, Flugreisen, Luftverkehrssteuer, Reisekosten

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