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17.04.2012

Schiffsunglück am Rhein: Flusskreuzfahrt endet jäh

Kreuzfahrt: Frau auf dem Deck eines Kreuzfahrtschiffes

Ein Kreuzfahrtschiff auf dem Rhein schlug am frühen Morgen Leck.

Bei einem Schiffsunglück auf dem Rhein mussten die Teilnehmer einer Flusskreuzfahrt am Dienstag (17. April) am frühen Morgen von ihrem Schiff gerettet werden. Das Schiff hatte Leck geschlagen und drohte zu sinken. Verletzt wurde niemand.

Das Kreuzfahrtschiff „Bellriva“ war auf dem Rhein von Basel nach Köln unterwegs, als es am frühen Dienstagmorgen in der Nähe von Karlsruhe auf eine Buhne auffuhr und mehrfach Leck schlug. Gegen 3.30 Uhr wurden die Passagiere, die eine Flusskreuzfahrt mit dem Schiff unternahmen, wachgerüttelt und wenig später an Deck gerufen.

Die 115 Fahrgäste und 43 Besatzungsmitglieder konnten die Bellriva sicher verlassen, nach Berichten von Betroffenen lief die Evakuierung ruhig ab. Sie wurden vorerst auf einem nahen Ausflugsschiff versorgt und von dort aus mit Bussen nach Köln gebracht, wo ihr Schiff am Mittwoch hätte festmachen sollen.

An dem Schiff wurden am Morgen drei Lecks von 10 bis 15 Zentimetern und ein Haarriss entdeckt. Nach Angaben der Polizei stand das Wasser in dem Kreuzfahrtschiff 1,50 bis 1,70 Meter hoch. Im Laufe des Tages arbeiteten Spezialisten daran, Wasser abzupumpen, das Schiff zu stabilisieren und gegen den Austritt von Treibstoff abzusichern.

Wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei mitteilte, war das Schiffsunglück wohl auf einen Fahrfehler des Lotsen zurückzuführen. Obwohl der Rhein an der Unglücksstelle recht breit sei, habe er das Schiff zu weit nach rechts manövriert, so dass es mit der Buhne kollidierte.

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Tags:Baden-Württemberg, Deutschland, Kreuzfahrt, Rhein

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