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29.12.2010

Weniger Fluglärm am Frankfurter Flughafen: Neue Flugverfahren werden getestet

Flugzeug am Flughafen Frankfurt mit Terminal im Hintergrund

Die getesteten Flugverfahren sollen Anwohner vor Fluglärm schützen.

Die Bewohner im Umfeld des Frankfurter Flughafens sollen stärker vor Fluglärm geschützt werden. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) will ab 13. Januar lärmmindernde Flugverfahren am größten deutschen Flughafen testen. Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) habe drei solche Verfahren zugelassen, meldete die DFS am Dienstag (28. Dezember).

Bei der sogenannten gezielten Bahn- und Routennutzung sollen in bestimmten Nächten zwischen 23 und 5 Uhr immer nur bestimmte Flugbahnen genutzt werden, so dass die Ortschaften in der Umgebung abwechselnd Nächte mit und ohne Fluglärm erleben.

Durch eine vertikale Optimierung der Abflugrouten steigen Flugzeuge beim Start schneller auf und erzeugen so weniger Lärm. Dieser Effekt wird erreicht, indem die Maschinen eine bestimmte Höchstgeschwindigkeit beim Start nicht überschreiten und die Energie stattdessen in einen schnelleren Aufstieg umwandeln.

Zu verkehrsarmen Zeiten, also vorwiegend nachts, soll wenn möglich auch das sogenannte segmentierte Anflugverfahren durchgeführt werden. Die Flugzeuge umfliegen dabei bevölkerungsstarke Gebiete wie Offenbach, Hanau und Mainz.

Mehr zum Thema: DLR und Air Berlin testen neue Anflugverfahren

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Tags:Flughafen Frankfurt, Fluglärm

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