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29.12.2010

Flugticketsteuer: Flughafen Köln/Bonn erwartet 2011 weniger Passagiere

Flugzeug über den Wolken

Der Flughafen Köln-Bonn erwartet, dass viele Fluggäste vom benachbarten Ausland aus fliegen werden.

Der Flughafen Köln/Bonn befürchtet für 2011 einen Rückgang der Fluggastzahlen wegen der Flugticketsteuer. Eine Prognose des Flughafens für das kommende Jahr geht von 9,45 Millionen Passagieren im Jahr aus. Das wären 400.000 Fluggäste weniger als 2010 und entspräche einem Rückgang von etwa vier Prozent.

Als Grund für die düstere Vorhersage nannte Geschäftsführer Michael Garvens  bei der Vorstellung der Prognose „die unsinnige Luftverkehrssteuer“. Durch seine grenznahe Lage werde dem Flughafen Köln/Bonn durch die neue Steuer besonders geschadet. Ab dem 1. Januar wird auf jeden Abflug von einem deutschen Flughafen eine Abgabe zwischen acht und 45 Euro erhoben. Garvens befürchtet, dass deshalb viele Fluggäste auf einen Flughafen im benachbarten Ausland abwandern werden.

Außerdem kritisierte der Flughafen-Chef das von der Landessregierung geplante Nachtflugverbot für Passagierflugzeuge. Dieses sieht vor, zwischen 0 und 5 Uhr keine Flüge mehr zuzulassen.

Für das Jahr 2010 fällt die Bilanz des Flughafens Köln/Bonn jedoch positiv aus. Im Passagiergeschäft konnte der Airport um ein Prozent zulegen und beförderte 9,85 Millionen Fluggäste. Mit 647.000 Tonnen Fracht transportierte der Flughafen sogar 16 Prozent mehr Fracht als im Vorjahr. Ohne die Aschewolke im April hätte Köln/Bonn laut dem Flughafen-Geschäftsführer 2010 zum dritten Mal die Zehn-Millionen-Marke geknackt.

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Tags:Flughafen Köln-Bonn, Luftverkehrssteuer

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