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30.12.2010

Flughafen Hamburg: Körperscanner machen zahlreiche Fehler

Die Körperscanner, die derzeit am Flughafen Hamburg getestet werden, sind offenbar sehr fehleranfällig. Zeitweise müssten alle Passagiere, die mit dem Körperscanner kontrolliert wurden, noch einmal auf konventionelle Weise nachüberprüft werden, berichtet der Bonner Generalanzeiger (GA) in einem Zeitungsbericht am Donnerstag (30. Dezember).

Die Körperscanner sollen gefährliche Gegenstände wie Waffen oder Sprengstoff am Körper von Fluggästen erkennen. Nach Angaben des GA scheinen die Geräte jedoch Probleme mit der Präzision zu haben und reagieren gelegentlich schon bei dicker Kleidung, Stofffalten oder Visitenkarten mit einem Warnsignal.

Die Fehlerquote liege durchschnittlich bei 75 Prozent, wird ein Bundespolizist zitiert. Zu manchen Zeiten müssten fast alle Passagiere noch einmal nachkontrolliert werden. Ein Sprecher der Bundespolizei sagte, der Sinn des Testlaufs sei, die Geräte unter realen Bedingungen zu prüfen. Bereits im November hatte der NDR über Fehlalarme und lange Warteschlangen bei den Körperscannern berichtet.

Die Körperscanner sollen demnächst mit einer neuen Software ausgestattet werden. Seit September werden die Geräte am Flughafen Hamburg getestet. Bisher haben sich rund 200.000 Passagiere mit dem Körperscanner überprüfen lassen. Die Scanner liefern kein genaues Abbild vom Körper, sondern stellen die Konturen des durchleuchteten Körper als einfarbige Fläche dar, auf der verdächtige Gegenstände rot markiert werden.

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Tags:Flughafen Hamburg, Körperscanner

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