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22.02.2012

Flughafen Frankfurt: Fraport will den Streik aussitzen

Flughafen Frankfurt Rollfeld

Beim Streik am Flughafen Frankfurt ist vorerst kein Ende in Sicht.

Auch am fünften Tag des Streiks der Vorfeldmitarbeiter am Flughafen Frankfurt bleiben die Fronten verhärtet. Zwar hatte die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) den Streik bis Freitagabend (23 Uhr) ausgeweitet, doch der Flughafenbetreiber Fraport reagiert gelassen. Gespräche der Tarifparteien finden nicht statt.

„Wir können den Streik auch noch wochenlang aushalten“, heißt es aus dem Personalvorstand des Fraport und in der Tat scheint es, als hätte der Flughafenbetreiber die Lage im Griff. Von Tag zu Tag fallen immer weniger Flüge aus: Am Dienstag wurden lediglich knapp 200 von 1.200 Verbindungen gestrichen. Am Montag waren es noch 240 von 1.271. Grund ist ein Notbetrieb mit entsprechend geschultem Personal.

Unterdessen fordert die GdF Fraport weiterhin dazu auf, den Schlichterspruch des früheren Ersten Bürgermeisters von Hamburg, Ole von Beust, zu akzeptieren. Dabei zeigt die Gewerkschaft sich erstmals kompromissbereit. Basis müsse zwar die Schlichterempfehlung sein, man könne aber „gerne an der einen oder anderen Stellschraube drehen“, sagte Gewerkschaftssprecher Maas.

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Tags:Deutschland, Flugausfall, Flughafen Frankfurt, Fraport, Streik

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