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02.05.2011

Flüssigkeiten im Handgepäck: EU stoppt neue Regelung

Passagiere mit Gepäck am Check-In

Die geplante Lockerung der Handgepäckvorschriften wurde kurzfristig von der EU gestoppt.

Die EU-Kommission hat die Lockerung der Handgepäckvorschriften gestoppt. Die Vorschriften, die die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck stark einschränken, sollten ab dem 29.April gelockert werden. Weil aber viele EU-Staaten ihre Flughäfen noch nicht mit den nötigen Scannern für Taschen und Rucksäcke ausgerüstet hätten und deswegen nicht für die Sicherheit garantieren könnten, werde die Entschärfung dieser Regeln auf unbestimmte Zeit verschoben, hieß es von der EU-Kommission am Freitag (29.April).

Die geplante Änderung hätte nur wenige Fluggäste betroffen, denn diese sollte nur für Transferpassagiere mit Einkäufen aus dem Duty-Free gelten. „Für Reisende, die Getränke oder andere Flüssigkeiten von zu Hause mitbringen oder bei einem Städtetrip innerhalb der EU kaufen, hätte sich nichts geändert,“ berichtet der ADAC. Hier gilt auch weiterhin die Regel: In das Handgepäck und somit in die Kabine dürfen nur Flüssigkeiten-Behälter von maximal 100 Milliliter Volumen. Diese müssen in eine verschließbare Klarsichttüte von maximal einem Liter passen.

Laut EU-Kommission soll das Flüssigkeitsverbot erst in zwei Jahren ganz abgeschafft werden. Bis dahin müssten sich alle EU-Flughäfen mit Scannern ausrüsten, die zuverlässig zwischen gefährlichen und harmlosen Substanzen unterscheiden könnten. Bisherige Tests haben allerdings ergeben, dass die Scanner häufig Fehlalarm auslösen. Zudem bezweifeln einige Kritiker, dass alle EU-Ländern bis 2013 geeignete Kontrollgeräte bereitstellen könnten.

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Tags:EU, Flugzeug, Gepäck, Sicherheit

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