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29.03.2011

Lokführerstreik bei Privatbahnen: Züge fahren wieder planmäßig

Verspätung durch Streik

Nach dem Streik bei den Privatbahnen fahren nun wieder alle Züge nach Plan.

Nach 24 Stunden haben die Lokführer der GDL ihren Streik bei den Bahn-Konkurrenten Abellio, Arriva, Benex, Kelios und Veolia heute Morgen (29. März) beendet.

Durch den Streik der Lokführer hatten Bahnreisende seit Montagmorgen erneut mit Behinderungen im Regionalverkehr zu kämpfen. Laut GDL waren bundesweit 150 Lokführer aus 26 Unternehmen dem Streikaufruf gefolgt, was dazu führte, dass am Montagvormittag drei Viertel der Züge der bestreikten Unternehmen nicht fuhren.

Betroffen waren vor allem Nord- und Westdeutschland sowie das Rhein-Main-Gebiet Hier kam es zu zahlreichen Zugausfällen und Verspätungen. Bei der Vogtlandbahn standen nach Angaben der Gewerkschaft Deutscher Lokführer 80 Prozent der Züge still.Verbindungen zwischen Bayern und Sachsen waren besonders stark eingeschränkt. Auch die Ostdeutsche Eisenbahn ODEG wurde bestreikt. Hier fuhren laut GDL-Vizebezirkschef Klaus-Peter Schölzke alle Züge. Sie seien von Führungskräften gelenkt worden.

Die Hauptforderung der GDL ist die einheitliche Bezahlung aller 26.000 Lokführer auf dem Niveau der DB-Entgelte. „Wir fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit“, so Frank Nachtigall, Vorsitzender der Lokführer-Gewerkschaft GDL Berlin-Sachsen-Brandenburg. Neben dem finanziellen Aspekt verlangt er außerdem mehr Fürsorge für Arbeitnehmer, die zum Beispiel nach traumatischen Ereignissen im Dienst nicht mehr in der Lage sind einen Zug zu führen. Auch einheitliche Qualifizierungsstandards und eine „ordentliche Ausbildung für Lokführer“ werden gefordert.

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Tags:GDL, Lokführerstreik, Privatbahnen

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