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15.04.2011

Lokführer-Streik: GDL legt Großteil der Privatbahnen lahm

Lokführer im Führerstand eines Zuges

Noch bis Samstag früh bestreikt die GDL die Privatbahnen. Foto: Deutsche Bahn AG.

Der Lokführer-Streik  der GDL hat am Donnerstag zahlreiche Züge in ganz Deutschland lahmgelegt. Nach Angaben der Gewerkschaft standen 70 Prozent der Züge von privaten Bahnbetreibern still. Der Streik dauert noch bis Samstag (16. April), 2 Uhr.

Besonders stark waren die Vogtlandbahn, der metronom und die Ostdeutsche Eisenbahn von dem GDL-Streik betroffen. An der Arbeitsniederlegung hätten sich fast alle in der Gewerkschaft organisierten Lokführer der bestreikten Unternehmen beteiligt, heißt es von der GDL.

Der Vorsitzende des Bahnunternehmens AKN, Klaus Franke, hat die GDL unterdessen in einem offenen Brief aufgefordert, die Streiks zu beenden. Gemeinsam mit den Vorständen von zwölf anderen privaten Bahnunternehmen wirft er der Gewerkschaft darin ein politisches Machtspiel vor.

Mit den wiederholten Streiks will die GDL einen bundesweit einheitlichen Rahmentarifvertrag für alle Lokführer erreichen. Die Deutsche Bahn und die GDL setzen ihre Verhandlungen heute (15. April) fort und rechnen mit einem Tarifabschluss.

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Tags:Bahnreise, Streik

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