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31.03.2011

GDL: Lokführer-Streik bei Privatbahnen dauert 47 Stunden

Lokführer im Führerstand eines Zuges

Die Lokführer setzen die privaten Bahnen erneut unter Druck. Foto: Deutsche Bahn AG.

Die Lokführer-Gewerkschaft GDL hat erneut zu einem Streik bei den Privatbahnen aufgerufen. Seit heute Nacht (31. März), 3 Uhr, sind zahlreiche Lokführer in den Ausstand getreten. Der Streik soll bis Samstag (2. April), 2 Uhr, andauern und ist somit auf 47 Stunden angesetzt. Schwerpunkt der Protestaktionen soll wie beim letzten Streik am vergangenen Montag (28. März) Norddeutschland sein.

Die Deutsche Bahn ist von dem Streik nicht mehr betroffen, da sie in Tarifverhandlungen mit der GDL steht. Ausgenommen von dem Streik ist auch das private Bahnunternehmen Keolis, das die Eurobahn in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen betreibt. Wie die GDL am Mittwoch (30. März) mitteilte, habe sich das Unternehmen zu Verhandlungen bereit erklärt.

Alle anderen privaten Bahnbetreiber soll der Streik erneut hart treffen. In einer Pressemitteilung der GDL heißt es, „die Halsstarrigkeit“ der Unternehmen könne keiner mehr verstehen. Die bisher eingegangenen Angebote hätten „keinerlei Substanz“ gezeigt. Die GDL will einen bundesweit einheitlichen Tarifvertrag für Lokomotivführer bei allen Bahnunternehmen durchsetzen.

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Tags:Bahnreise, Lokführerstreik, Streik

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