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16.05.2011

GDL: Kurzfristige Streiks bei Privatbahnen ohne Vorankündigung

Lokführer im Führerstand eines Zuges

Die GDL verschärft den Ton im Tarifkonflikt: Streiks sind nun auch kurzfristig möglich.

Der Ton wird rauer zwischen der GDL und den privaten Bahnunternehmen. In Zukunft will die GDL von ihrer selbst auferlegten Verpflichtung einer langfristigen Ankündigung der Arbeitskämpfe, 12 Stunden, Abstand nehmen, heißt es auf der Internetseite der Gewerkschaft. Künftig will die GDL die Streiks gegenüber den Arbeitgebern nur noch sehr kurzfristig bekannt geben. Das bedeutet besonders für die Fahrgäste der Unternehmen gravierende Auswirkungen.

Grund hierfür ist laut GDL die Aussperrungen, Einschüchterungen und unseriösen übertariflichen Entgeltangebote der Arbeitgeber, die nur ein Ziel hätten, nämlich die Solidarität der Lokführer zu zerstören. GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky erklärte dazu: „Wer mit solch harten Bandagen in einem Tarifkonflikt arbeitet, tritt die Verantwortung gegenüber den Fahrgästen mit Füßen“

Die Liste der betroffenen Unternehmen kann auf der Internetseite der GDL eingesehen werden.

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Tags:GDL, Privatbahnen, Streik

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