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23.02.2011

GDL: Erneuter Lokführer-Streik bei der Bahn nicht ausgeschlossen

Regional-Express (RE) BR VT 612 bei Heimhofen (Allgaeu) im Winter

Die Lokführer könnten schon bald wieder streiken. Foto: Deutsche Bahn AG.

Die Lokführer-Gewerkschaft GDL hat mit weiteren Streiks gedroht. Nach dem Warnstreik am Dienstag sagte GDL-Chef Claus Weselsky, die Lokführer könnten auch „mehr und länger“. Demnach wollen die Lokführer mit ihrem nächsten Streik nicht unbedingt bis zur Auswertung der Urabstimmung Anfang März warten.

In einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ erklärte Weselsky, die GDL werde erst an den Verhandlungstisch zurückkehren, wenn  ein besseres Angebot der Arbeitgeber vorliege. Weitere Streikhandlungen in der nahen Zukunft schloss er nicht aus. Gegenüber anderen Medien deutete Weselsky jedoch auch an, dass die GDL der Arbeitgeberseite Zeit geben wolle, ein neues Angebot vorzulegen, bevor ein neuer Streik beginnt.

Am Dienstagmorgen (22. Februar) waren bundesweit Lokführer zwei Stunden lang in den Ausstand getreten und hatten so den Berufsverkehr teilweise lahmgelegt. Die daraus entstandenen Zugausfälle und Verspätungen zogen sich über den ganzen Tag hin. Mit dem Streik will die GDL einen bundesweit einheitlichen Tarifvertrag durchsetzen, der für alle Lokführer sowohl der Deutschen Bahn als auch der privaten Bahnunternehmen gilt.

Die Arbeitgeber kritisierten den Streik der Lokführer. Ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte, es sei widersinnig, die DB zu bestreiken, obwohl diese auf die meisten Forderungen der Lokführer eingehen wolle. Die Verhandlungsführerin der Privatbahnen, Ulrike Riedel, erklärte, die Privatbahnen seien sehr wohl zum Abschluss eines Flächentarifvertrages bereit. Allerdings sei das angepeilte Lohnniveau der Deutschen Bahn zu hoch.

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Tags:Bahnreise, Deutsche Bahn, Streik

4 Antworten zu “GDL: Erneuter Lokführer-Streik bei der Bahn nicht ausgeschlossen”

  1. Paul Kirsch sagt:

    Die Hardliner der GDL setzen die Tradition des Herrn Schell fort. Auch in diesem Winter bestätigt die GDL ihre traurige Berümtheit. Diese idiotische Muskel- spielere widert einen nur noch an.

  2. Peter Torre sagt:

    Heute gab es, zumindest auf dem HBF Essen, eine Menge Verspätungen. Als Grund nannte die Bahn „Störungen im Betriebsablauf“. Da tut es richtig gut, wenn bald wieder gestreikt wird. Dann hat man wenigsten einen Schuldigen.

  3. Björn Böning sagt:

    Die GDL erinnert mich langsam an die PDS.

    Würde mich kaum wundern, wenn GDLer eben diese Partei wählen. Unkooperativ, Verhandlungen machen sie keine.

    Scheinbar kann man es der GDL nicht beibringen, dass ein regionaler Bahnbetrieb nicht die gleichen Konditionen bezahlen kann, wie der DB-Konzern. Bei Pennymarkt verdient man auch nicht soviel wie bei Aldi.

  4. Sandro Julitz sagt:

    Hallo Herr Kirsch !

    Was viele nicht wissen ist das damals der Herr Schell gar nicht mehr so lange streiken wollte…
    Sein damaliger Stellvertreter (der heutige Chef) hatte damals nicht locker gelassen.
    Obwohl ich als Pendler sehr betroffen bin finde ich die Streiks gut und richtig.
    Weiter so GDL

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