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28.04.2011

Deutsche Bahn: Verspätung bei einem Drittel der Fernzüge

ICE-Züge in einem Bahnhof

Jeder dritte ICE war im Testzeitraum verspätet. Foto: Deutsche Bahn AG.

Jeder dritte Fernzug der Deutschen Bahn war in den vergangenen Monaten verspätet. Das hat eine Statistik der Stiftung Warentest ergeben. Demnach hatte ein Drittel der Züge im Fernverkehr im Testzeitraum mehr als sechs Minuten Verspätung, besonders unzuverlässig sollen Nachtzüge, ICE und Eurocity gewesen sein.

Die Warentester hatten von Anfang Juli 2010 bis Ende Februar 2011 über den Bahn-Service „Ist mein Zug pünktlich?“ die Ankunftszeiten von Personenzügen an 20 deutschen Bahnhöfen ermittelt. Die Statistik setzt sich aus 1,3 Millionen Ankunftszeiten zusammen.

Für den Fernverkehr fällt die Bilanz besonders schlecht aus. Am unpünktlichsten seien die Nachtzüge, bei denen 40 Prozent der Züge verspätet gewesen seien, sagte ein Sprecher der Stiftung Warentest. Auch bei den ICE hätten über 30 Prozent der Züge mehr als sechs Minuten Verspätung gehabt, sieben Prozent sogar mehr als 30 Minuten. Am stärksten von den Verspätungen im Fernverkehr betroffen seien die Bahnhöfe in Erfurt, Leipzig, Hamburg, Berlin und Köln gewesen.

Dass die Verspätungen im Regionalverkehr im Vergleich zur letzten Untersuchung vor drei Jahren zurückgegangen sind, sehen die Warentester ebenfalls kritisch. Zwar seien die Regionalzüge durchschnittlich nur halb so oft verspätet, das führe jedoch häufig zu Schwierigkeiten beim Umsteigen. Früher sei es üblich gewesen, dass Regionalzüge auf verspätete Fernzüge warteten, heute würden viele Bahnreisende ihren Anschlusszug nicht mehr bekommen.

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Tags:Deutsche Bahn, Zugverspätungen

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