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29.11.2010

Air Berlin plant Klage gegen Flugticketsteuer

Verfassungsklage Fluggesellschaft

Air Berlin-Chef Joachim Hunold prüft eine Verfassungsklage gegen die Flugticketsteuer.

Die Fluggesellschaft Air Berlin will womöglich gegen die neu eingeführte Flugticketsteuer klagen. Air Berlin-Chef Joachim Hunold sagte gegenüber dem Tagesspiegel: „Es gibt mittlerweile mehrere juristische Gutachten, die belegen, dass das Gesetz nicht verfassungskonform ist.“ Das Unternehmen prüfe deshalb eine Verfassungsklage.

Laut Hunold würden den Fluggesellschaften durch das Gesetz die Wachstumschancen genommen. Air Berlin rechne 2011 mit einer Mehrbelastung durch die Flugticketsteuer von 160 bis 170 Millionen Euro.

Air Berlin will die Flugticketsteuer größtenteils an seine Kunden weitergeben. Auf Routen mit starker Konkurrenz sei dies allerdings nicht rentabel, so Hunold. Bereits letzte Woche hatte Air Berlin angekündigt, ihre Flotte um fünf Prozent zu verkleinern, um die Mehrkosten aufzufangen. Die Fluggesellschaft würde 2011 mit sieben Flugzeugen weniger fliegen, erklärte der Air Berlin-Chef.

Welche Strecken von den Kürzungen betroffen sein werden, wollte Hunold noch nicht sagen. Details würden mit Veröffentlichung des neuen Flugplans bekanntgegeben. Es handele sich aber vor allem um Strecken, die nicht so ertragreich seien. Das müssten aber nicht zwangsläufig nur innerdeutsche Strecken sein. Vielmehr orientiere sich die Fluggesellschaft an den Angeboten ihrer Partner im Luftfahrtbündnis Oneworld.

Im Hinblick auf die erhöhten Kosten durch die Flugticketsteuer schloss Hunold auch Personalabbau nicht aus.

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Tags:Air Berlin, Fluggesellschaft, Luftverkehrssteuer

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