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07.11.2012

Air Berlin: Die Fluggesellschaft wehrt sich gerichtlich gegen finanzielle Einbußen durch den BER

Triebwerk Airberlin

Air Berlin klagt gegen BER, Foto: Air Berlin

Air Berlin, die zweitgrößte Fluggesellschaft Deutschlands, hat nun Klage eingereicht gegen die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg.

Aufgrund des mehrfach verschobenen Eröffnungstermins hat Air Berlin Kosten im zweistelligen Millionenbereich, die der Chef der Airline, Hartmut Mehdorn, nun über den „Anspruch auf Schadensersatz auf dem Rechtsweg geltend zu machen“ versucht. Wie hoch genau der Betrag ist, lässt sich noch schwer sagen, da dieser unter anderem vom Wintergeschäft des Flughafens Berlin Tegel abhinge. Schätzungsweise spricht man derzeit von 50-80 Millionen Euro.

Flughafenchef R. Schwarz vertritt eine völlig andere Auffassung, weswegen es bislang keine außergerichtliche Einigung geben konnte. Tatsächlich bestünde hier kein Anspruch auf Schadensersatz, da schriftlich nie ein offizieller Eröffnungstermin festgelegt worden sei. Doch auch andere Gesellschaften, wie die Lufthansa, wollen es der Air Berlin eventuell gleichtun.

Für den Hauptstadtflughafen BER, welcher bereits auf Subventionen des Haushaltsausschusses des Bundestags angewiesen ist, würde das weitere finanzielle Einschnitte bedeuten. Die Airline jedoch hat ebenfalls zu kämpfen und strebt weiterhin einen deutlichen Sparkurs an, um sich wirtschaftlich zu erholen. Wer aber letztendlich vor Gericht als Sieger hervorgeht ist noch ungewiss.

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Tags:Air Berlin, Berlin, Deutschland, Flughafen Berlin-Brandenburg

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