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28.10.2010

30 Prozent weniger: Ryanair kürzt Flüge am Flughafen Frankfurt-Hahn

Die Billigfluggesellschaft Ryanair streicht ein Drittel der Flüge von ihrer wichtigsten deutschen Basis Frankfurt-Hahn. Grund ist die neue Flugticketsteuer, durch die ab Januar 2011 alle Flüge, die in Deutschland starten, zwischen acht und 45 Euro teurer werden.

Ryanair befürchtet, dass durch die erhöhten Ticketpreise die Fluggäste ausbleiben und streicht deshalb die Strecken, die in den Augen der Fluggesellschaft dadurch unrentabel würden. „Wenn unser Preis nach oben geht, reduziert sich die Nachfrage“, sagte Ryanair-Manager Michael Cawley am Mittwoch auf einer Pressekonferenz. Am Flughafen Frankfurt-Hahn rechnet die Airline damit, dass jährlich eine Million Fluggäste weniger einen Ryanair-Flug buchen werden.

Neun von 54 Strecken sind von den Streichungen betroffen. Schon am 10. Januar fallen die Verbindungen von Frankfurt-Hahn nach Berlin und nach Agadir (Marokko) weg. Im Sommer entfallen dann unter anderem auch die Flüge nach Danzig, Göteborg, Prag und Sevilla. Die Zahl der wöchentlichen Flüge verringert sich dadurch von 532 auf 382.

Auf der Kippe stehen nach Ryanair-Angaben auch Flüge ab Bremen und ab Weeze am Niederrhein. In diesen Fällen sei jedoch noch nichts entschieden. Cawley appellierte erneut an die Bundesregierung, die Flugticketsteuer doch nicht einzuführen.

Die Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin versicherten derweil, dass die neue Flugticketsteuer vorerst keinen Einfluss auf ihre Streckennetze haben werde. Ein Lufthansa-Sprecher sagte, die Steuer werde zum Großteil an die Kunden weitergegeben. Man hoffe, dass dies keine eklatanten Folgen haben werde, jedoch müsse die Bundesregierung die Auswirkungen möglichst schnell prüfen und Konsequenzen daraus ziehen. Ein Sprecher von Air Berlin erklärte, die Fluggesellschaft wolle zunächst das Flugverhalten ihrer Passagiere beobachten, bevor eine Entscheidung über mögliche Konsequenzen getroffen würde.

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Tags:Flughafen Frankfurt-Hahn, Luftverkehrssteuer, Ryanair

Eine Antwort zu “30 Prozent weniger: Ryanair kürzt Flüge am Flughafen Frankfurt-Hahn”

  1. john sagt:

    Irgendwie verständlich, dass das Ryanair die Profite madig macht. Andererseits zweifle ich eh an den langfristigen Erfolgsaussichten der Billigfluglinien angesichts der steigenden Rohölpreise.

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